Individuelle Modelle und der Bidder laufen näher an der Impression auf dedizierter Infrastruktur und ermöglichen so effizienteres und skalierbares Programmatic Buying
Bedrock Platform hat die weltweit erste containerisierte DSP vorgestellt und betreibt eine Instanz seines Bidders auf der Index Cloud-Infrastruktur von Index Exchange.
Die Integration führt ein neues Modell ein, wie DSPs ihre Bidder im Open Internet skalieren können. Gleichzeitig werden die Compute-Ökonomie im Programmatic Buying neu definiert und die unabhängigen Rollen von DSPs, SSPs, Agenturen und Media Ownern gewahrt.
Durch die Containerisierung seines Ad-Decisionings und den Betrieb seines Bidders auf Index Cloud kann Bedrock deutlich kosteneffizienter arbeiten, an einem größeren Anteil verfügbarer Opportunities teilnehmen, Reichweitenverluste durch nachgelagerte QPS-Beschränkungen reduzieren und den typischen Infrastruktur-Overhead bei Skalierung erheblich senken. Das Ergebnis ist eine Verschiebung der Kostenkurve im Programmatic Buying: Die Abhängigkeit zwischen Infrastrukturkosten und Marktzugang wird reduziert.
„Skalierung sollte nicht nur den größten DSPs vorbehalten sein“, sagt Shane Shevlin, Co-Founder und CEO von Bedrock Platform. „Indem wir unseren Bidder näher an die Impression bringen, können wir an einem größeren Anteil verfügbarer Opportunities teilnehmen und über Decisioning und Performance konkurrieren – statt über Infrastruktur.“
Während Bedrock seinen Bidder innerhalb von Index Cloud betreibt, behält das Unternehmen die vollständige Kontrolle über sein Decisioning und Bidding. Plattform und Strategie bleiben vollständig in eigener Hand.
Eine Gruppe führender unabhängiger Agenturen, darunter InterMedia Group und Bay Street Media, sowie die Advanced-Marketing-Plattform Navigator gehören zu den ersten, die die Integration testen. Diese Partner untersuchen, wie sich individuelle Modelle näher an der Impression deployen lassen, um reaktionsschnelleres Decisioning ohne klassische Einschränkungen wie Throttling oder Traffic Shaping zu ermöglichen.
Da sich Programmatic Buying zunehmend in Richtung AI-gestütztes Decisioning entwickelt, gewinnt die Fähigkeit, jede Impression in Echtzeit zu bewerten, weiter an Bedeutung. Wenn Systeme begrenzen, wie viele Opportunities bewertet werden können, schränken sie auch die Leistungsfähigkeit von Modellen ein. Indem Buyer einen deutlich größeren Anteil an Impressionen genau im Moment ihrer Verfügbarkeit bewerten können, entsteht eine umfassendere Grundlage für AI-gestützte Optimierung.
„Es geht darum, AI tatsächlich in die Lage zu versetzen, ihre Aufgabe zu erfüllen“, sagt David Nyurenberg, SVP Digital bei InterMedia Group. „In einer AI-first-Welt hängt Performance davon ab, jede Opportunity im richtigen Moment zu bewerten und zu priorisieren. Wenn man nur einen Teil des Marktes sieht, sind Modelle zwangsläufig eingeschränkt. Dieser Ansatz schafft eine Umgebung, in der jede Impression fundiert bewertet und nach ihrer Ergebniswahrscheinlichkeit priorisiert werden kann – ein bedeutender Fortschritt für Performance-orientierte Werbetreibende.“
„Wir stehen am Anfang eines strukturellen Wandels im Programmatic“, sagt Andrew Casale, President und CEO von Index Exchange. „Wenn Intelligenz näher an die Impression rückt, lösen sich die Einschränkungen, die Skalierung bisher begrenzt haben. Es entsteht ein effizienteres, leistungsfähigeres und stärkeres Open Internet.“



